Die PHOENIX Genossenschaft ist eine der ersten gemeinnützigen Genossenschaften für Beschäftigung und Bildung in Deutschland.
Wir bündeln über die PHOENIX Genossenschaft unsere Kräfte in einem gemeinschaftlichen Betrieb, nutzen Synergieeffekte und pflegen den fachlichen Austausch über regionale Grenzen hinweg.
Wir setzen in unserer Arbeit auf Stabilisierung und Training sowie auf Bildung und Qualifizierung der Menschen, welche sich uns anvertrauen.
Die PHOENIX Genossenschaft dient ihren Mitgliedern als Informations-, Beratungs- und Koordinierungstelle in allen Fragen der Integrations- und Bildungsarbeit.
Am 06. August 2026 kamen die Leitungskräfte unseres Projektverbundes zu einer gemeinsamen Projektsitzung zusammen. Im Mittelpunkt stand der fachliche Austausch über den aktuellen Stand des Projektes, laufende Herausforderungen und gemeinsame nächste Schritte.
Solche Treffen sind für uns ein wichtiger Baustein, um Synergien innerhalb der PHOENIX Genossenschaft zu nutzen und die Zusammenarbeit über die verschiedenen Standorte hinweg zu stärken.
Er besuchte die Genossinnen und Genossen, um vor Ort über die aktuelle Lage zu sprechen:
AWO Kreisverband e.V., Heidenheim
gBIG Jungnau gGmbH, Sigmaringen
GJB e.V., Stuttgart
SAB gGmbH, Göppingen
a.l.s.o. e.V. Schwäbisch Gmünd
Waldhaus gGmbH, Hildrizhausen
Q-PRINTS&SERVICE gGMBH, Pforzheim
Dort zeigte sich ein gemischtes Bild: Sehr engagierte Mitarbeitende, gesellschaftlich essentielle Projekte und innovative Ideen für die Zukunft stehen Fachkräftemangel, Bürokratieaufwand und vor allem Finanzierungsdefiziten gegenüber. Eine aktuelle Befragung von Einrichtungen und Diensten der freien Wohlfahrtspflege zeigt, dass nicht nur wir kämpfen. Über 80 Prozent erwarten zukünftig Einschränkungen oder die Einstellung von sozialen Angeboten. 20 Prozent mussten bereits Angebote schließen. Außerdem ist die regionale Versorgung zunehmend unzureichend.
Gerade im ländlicheren Bereich wollen wir Projekte zur Prävention von häuslicher Gewalt und Extremismus starten und sammeln dafür Fördergelder. Zudem entwickeln wir Ideen für eine datenschutzkonforme digitale Sozialarbeit. Das alles kann aber nur gelingen, wenn der Sozialstaat nicht weiter kaputtgespart wird. Denn der finanzielle Druck auf soziale Einrichtungen gefährdet nicht nur uns als Teil der sozialen Infrastruktur, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Das Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe vereint mehr als 240 Sozialunternehmen aus 12 Bundesländern, die in Landesverbänden und Arbeitsgemeinschaften organisiert sind. Die Mitglieder des Netzwerks bringen ihre langjährige Praxiserfahrung in der Arbeit mit arbeitslosen Menschen ein. Sie entwickeln innovative Ansätze und Maßnahmen in den Bereichen Aktivierung, Ausbildung, Weiterbildung und Beschäftigung. Ziel ist es, Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt neue Perspektiven zu eröffnen und deren soziale Teilhabe nachhaltig zu fördern.